reisen

london // 21.-24.08. englandrunde 2016

nach einer ewigkeit hatten wir schließlich unseren mietwagen abgegeben und eine odyssee ging in die nächste über. langes warten auf das shuttle nach london heathrow, eine erst eher wenige, dann aber doch, durch diverse treppen und menschen, aufregende u-bahn-fahrt und ein relativ langer fußmarsch zum hotel nach dem ausfall unserer gewünschten station. ich hatte genug. meine eltern auch. wir machten also erst einmal pause im hotel und gingen dann direkt zum essen in die straße, in der wir uns schon letztes jahr durchgefuttert hatten.

eine nacht später sah die welt, zumindest für mich, schon wieder komplett anders aus. denn heute durfte ich nach zweieinhalb wochen sightseeing meine shopping-tour durchziehen. sie war zwar nicht groß, aber sie hielt zu großen teilen, was sie mir versprach. erst schlug ich fast mein komplettes budget in einem wundertollen, japanischen laden auf den kopf, auf den ich mich seit drei wochen sehnlichst gefreut hatte. viele, vieleee sticker, plüschtiere, notizbücher und so weiter und so fort. nach 20-minütigem weg zu fuß zu einem kleinen, unabhängigen klamottenladen in soho, einem bezirk londons. und dann reihte ich mich mit meiner mutter in die schlange vor dem londoner ‘supreme’ store ein. als wir nach einer dreiviertelstunde endlich drinnen waren, wurde ich leider nicht fündig. nun ja, that’s life. wir kehrten mit dem sightseeing bus, mit dem wir am vormittag schon eine große runde gecruised waren, zurück zum hotel. nach einer runde ausruhen für alle ging es zum essen. zum miserablen essen.

wieder touri-programm am nächsten tag. wir fuhren mit unserem hop-on-hop-off ticket zunächst zu st. paul’s cathedral und besichtigten den riesigen innenraum, mit audioguide, und bestaunten die krypta und die große kuppel. pause im café und eine bootstour im verglasten boot bei 30 grad folgten und gleich darauf noch die von meiner mutter angezettelte führung durch die houses of parlament. selbstverständlich, eine einmalige chance und so… es war nicht schlecht. mich wunderte nur, dass meine eltern der staub beeindruckte. es gab eine macbeth-vorstellung im globe theatre und belegte brötchen zum abendessen.

der abreisetag kam. wir liefen 2 km nach covent garden und shoppten nochmal. ich schuhe, mein vater klamotten und meine mutter nichts. wir liefen bei erneuten 30 grad die 2 km zurück zum hotel und fuhren mit dem taxi  zur u-bahn, mit der u-bahn dann zum flughafen.

und somit endete unser sommerurlaub. schöner wäre er ohne kaputte knie und mit weniger kathedralen und schlössern und touri-zeugs gewesen, aber nun ja, wir haben überlebt, oder?

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