konzerte

#catchcasper3

nachdem ich schon morgens einen fangirl-tod starb (ben hat mein insta-pic geliked), war ich total aufgeregt und voller vorfreude auf das #catchcasper3 in stuttgart, einen teil einer minikonzert-reihe von casper zu der man nur mit einladung zutritt hatte. ich habe eine einladung zugeschickt bekommen, mutti auch. pures glück einfach. da stuttgart das größte der konzerte sein sollte kamen geschätzt 1200 leute, was für ein cas-konzert quasi nichts ist! ich traf mich in der schlange zum einlass mit lilit, die ich über eine infogruppe zum konzert auf whatsapp kennengelernt hatte. zudem machte ich bekanntschaft mit lisa, wie sweet sie bitte waren! ein wiedersehen ist geplant, ob nun auf dem kraftklub- oder dem casper-konzert im winter. als wir uns schließlich ziemlich chillige plätze abseits der menge gesichert hatten, konnte es los gehen. und hallo, es ging los! im repertoire hatte ben viele songs vom neuen album “lang lebe der tod”, doch er spielte auch alte tracks wie “hinterland”, “auf und davon” und auf aufforderung auch “im ascheregen”. “sirenen” an sich nicht so gut gefallen, doch live fetzte das wie sonst was! auch “lang lebe der tod” war ein erlebnis und als schließlich “keine angst”, “alles ist erleuchtet” und “morgellon” gespielt wurden, konnte es quasi nicht mehr besser werden. eine der vielen sachen, die mir an ben gefallen ist seine ausdrucksweise. obwohl er als deutschrapper abgestempelt wird, wählt er seine worte so schön, dass sich für mich aus seinem mund alles wie poesie anhört. somit waren auch die kleinen gesprochenen unterbrechungen der einstündigen show ein erlebnis.

ich war so wunschlos glücklich.

und dann kam die überwältigung. nach scheinbar ewiger gewarterei am merch-stand, kam BEN. innerlicher nervenzusammenbruch hoch 10. die schlange wurde komisch geteilt, am ende durften leider nur 20 mit ihm eine foto machen oder sich ein autogramm holen, doch ich war eine von ihnen. da ich es nicht abkann, nur ein foto mit einem musiker zu machen und dann wegzurennen als wäre er ein zootier, warf ich cas noch ein paar liebe, ernst gemeinte worte an den kopf. sein lächeln kreist immer noch in meinem kopf.

so wunschlos glücklich.

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jackpot baby! (teesy, stuttgart, 05.03.2017)

ja! geil! konzertpost! endlich!

ich habe wieder was zu schreiben, denn: ich war bei teesy und loti! diesmal ohne papa aber mit pine und hannah (nicht ich, andere hannah).

als vorband trat lot auf, ganz nach meinem geschmack! loti feier’ ich schon ewig und ich hatte ihn auch schonmal als vorab-act bei dem cro open-air erlebt, doch der auftritt heute abend war nochmal ganz besonders. passagen, die ganz ruhig und ohne viel lärm auskamen gemischt mit komplett-ausrastern und starkem schlagzeug. ich sang permanent mit, was sich als problematisch erwies, da mein letztes konzert schon etwas her ist und ich wohl etwas aus der übung gekommen bin, ich war nach zwei liedern heiser. als ich dann nach dem konzert noch ein tourshirt erwerben wollte und plötzlich lothar hinter der theke stand war ich krass überfordert, hab mit ihm kurz geredet und fand es unglaublich schön ihm sagen zu können, dass seine musik mich schon sehr lange unglaublich glücklich macht. danke an dich, loti!


und dann kam toni. abriss, gleich mehrmals. er spielte mit seiner band sowohl alte als auch neue stücke und übertraf sich damit selbst. diese stimme! überkrass. es erklang alles (fast). von “fc fernweh” über eine akustik-version von “ein fuß nach dem andern” und einem “anderen” lied von niksn, bis “jackpot” war alles dabei! apropos jackpot: dieses wort beschreibt den abend ziemlich sehr gut! ich sang also trotz beginnender heiserkeit weiter mit und schließlich fing mich das mädel vor mir schrecklich an zu nerven, denn: sie hat ernsthaft das ganze konzert lang auf instagram live gestreamt. whyyy? pauline drückte unser aller gefühle ziemlich passend aus: “sorry for interrupting your live-show, but this is a concert!”


langsam fingen die beine an weh zu tun, doch schlapp machen war nicht! es ging rasant weiter und als schließlich “keine rosen” den raum füllte, war ich verliebter denn je zuvor.
ich habe dann doch ein paar fotos gemacht, die ich jetzt gerne mit euch teile…

der abend insgesamt war halt einfach zucker und mit pauline und hannah machte es mehr bock als je zuvor. auf der heimfahrt verwandelte sich das auto schließlich in eine karaoke-bar und es wurde ordentlich mitgegrölt!

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ich sage an dieser stelle also allen beteiligten “danke!” für diesen wundervollen abend! es ist ein unvergesslicher geworden, nicht nur wegen der musik, sondern auch dank dem kurzen wortwechsel mit lothar und dem ausgiebigen gesinge mit meinen beiden begleiterinnen. danke!

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weil: wir sind loser (maeckes, stuttgart, 25.11.2016)

endlich gibt’s hier wieder was zu lesen und endlich handelt es sich wieder um einen konzert-bericht! diesmal ging es in’s wizemann zu maeckes und ich war ziemlich gespannt, wie so die stimmung der crowd sein würde. mega – mehr als dieses wort braucht es nicht.

die vorgruppe war – und das überraschte mich ein wenig mehr als es eigentlich hätte sollen – bartek! seine wirklich kleine show (5 songs) war einfach überkrass. es war toll, ihn mal live abgehen zu sehen, natürlich inklusive kuscheltierthron aus dem “whipsch du’s a lot?”-video. einfach nur wow.

und das bringt mich auch schon zum hauptact des abends: maeckes. er hat eine, auf seine ganz eigene art, wunderschöne und beruhigende stimme! diese kam den ganzen abend über zum einsatz und immer, wenn er vor lauter freude über das super gelaunte publikum einen kleinen texthänger hatte, lächelte er drüber und freute sich noch mehr, über das publikum das ganz laut mitgrölte. im hintergrund stand ein smiley, der immer wieder zu einem “fake-lachen” des publikums aufrief. die texte live zu hören hatte nochmal eine ganz andere wirkung auf mich und ich muss sagen: ich war noch nie auf einem konzert, auf dem die crowd so miteinbezogen wurde! so kam es also zu einem kleinen lagerfeuerkonzert, bei dem sich alle (versuchten) hinzusetzen, zu einer teilung des meeres durch “äh, dings”, der zwischendurch auch schon am kinderklavier abgegangen war, einen stagedive/übers meer gegleite von maeckes, bei dem dieser fast runterfiel und zu einem moshpit, der allerdings irgendwann nicht mehr cool war, da die moshpitter immer betrunkener wurden… das war dann aber der einzige kritikpunkt des abends denn: die orsons waren auch da. tua fehlte zwar aber 3 von 4 ist ja schonmal ein ganz guter wert, oder? also gingen 1000 menschen mit bartek, kaas und maeckes aber ohne tua sowohl zu “jetzt” ab und brachten anschließend noch “schwung in die kiste”. schließlich gab es dann auch noch einen wunderschönen unveröffentlichen titel von tristan brusch zu hören. genial war’s! und weil es so unbeschreiblich war, kommen jetzt erstmal ein paar wundervolle bilder:

und dann endete der endlose abend. fazit meinerseits war, dass betrunkene moshpitter nicht cool sind aber maeckes inklusive der orsons geile live-shows liefern! fazit meines vaters war, dass die musik ein graus ist und er da “nie wieder hin” will. die halle fand er allerdings, so wie ich, wunderbar, sie war nämlich eine alte fabrikhalle und die atmosphäre war eben einfach toll!

vielen lieben dank für dein interesse an meinem abend! beste grüße!

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wir waren hier (cro, stuttgart, 15.07.16)

ich habe mir mal wieder meinen vater eingepackt und ihn zu einem konzert geschleppt, zu dem er eigentlich gar nicht gehen wollte. natürlich war es brilliant!

ja, cro. ich weiß, es gibt diejenigen, die ihn hassen, die, die sich schlichtweg nicht drum kümmern was er macht und die, die ihn und seine musik lieben. ich bin eine der letzteren, mein vater interessiert sich nicht für ihn. allerdings kann er nach jedem konzert nicht leugnen, dass es ihm gefallen hat. dieses war mein/unser drittes cro konzert, diesmal aber in der “unplugged” version.

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die vorband, rund um chellist/posauner/sänger dana leong, kommt aus new york und mischt so ziemlich jedes genre mit jazz. anfangs war ich skeptisch, als er dann aber anfing auf den “you & me” beat von flume chello zu spielen, war ich verliebt. es folgten eigene songs (später dann auch mit carlo), rock und electro.

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schließlich war alles aufgebaut, das mini-orchester hatte an seinen platz gefunden, tim und flo (carlos gitarrist/pianist und schlagzeuger) hatte sich eingespielt und psaiko hatte sein equipment aufgebaut.

die unplugged version überraschte mich positiv. der schlossplatz stuttgart, auf dem das konzert als teil des “jazz open 2016” stattfand, war gefüllt mit gesang des publikums, der background sängerinnen und carlos und natürlich auch mit dem klang aller instrumente, die auf der bühne platz fanden. die klassischen elemente ließen alle stücke etwas wärmer und “kuscheliger” wirken.  was hätte ich nicht dafür gegeben, mich an tims piano zu setzen und zu spielen…

ein cro konzert ist kein cro konzert ohne special guests. gast numero eins war trompeter christian scott aus den usa. begnadeter typ! er hat das ding gerockt und um sein leben gespielt.IMG_0048

später kam auch dana leong noch einmal im blauen pailletten jackett und mit chello auf die bühne, um mit carlo zu performen.

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dann folgte, wie bei eigentlich jedem cro konzert,  jojo aka dajuan. ich mag ihn echt gerne, ich glaube allerdings, dass er auf meinen vater ein wenig zu bekifft wirkte.

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als allerletztes erschien, zu meiner begeisterung, max herre und gab mit carlo “lange her” zum besten.IMG_0260

ich grölte bei jedem einzelnen song mit, was sich nach dem konzert als schmerzhaft herausstellte. ich war heiser.

ich erworb einen burger, eine cola und natürlich merch. einen sweater und das tour-shirt, um genau zu sein.

und jetzt teile ich noch meine schnappschüsse mit dir!

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probs übrigens auch nochmal an die drei background sängerinnen, die ihren job echt leben. ich habe noch nie gesehen, dass hintergrund-sängerinnen so leidenschaftlich ihren teil gesungen haben!

zum schluss wieder mein fazit: toller abend, wundertolle atmosphäre, schöne musik und super stimmung. außerdem: die leute bei carlos konzerten sind immer so positiv, wobei mich bei diesem eines gestört hat. neben mir stand ein älterer vater mit seiner circa 9 jährigen tochter. an sich kein problem. als er sie allerdings auf seine schultern nahm, damit sie besser sah, fingen die ersten leute hinter ihm an sich zu beschweren, was ich vollkommen nachvollziehen kann. doch das mädchen wollte nicht von den schultern, also musste sie auch nicht und irgendwann fing sie an, meinen rücken zu treten. stark. ich drehte mich beschwingt zum vater und tat ihm meine meinung dazu kund. interessierte weder ihn, noch die tochter. also schaltete sich mein ( 2 meter großer) vater ein und dann war ruhe.

alles in allem kann ich aber sagen, dass ich das konzert genossen hatte. nicht nur die tatsache, dass es unplugged war, aber auch, dass es auf dem schlossplatz stattfand, machten es so besonders (schön).

für immer ein teil von mir.

 

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ein bittersüßer abend (joris, mannheim, 29.05.16)

mein erster konzert-post, premiere quasi! 🎉

mein vater und ich fuhren also am sonntag auf nach mannheim. der main-act des ganzen spektakels war joris, doch zuerst will ich noch etwas auf die vorgruppen eingehen.

die show wurde mit einer gruppe aus einem sehr leidenschaftlichen schlagzeuger und einem sänger mit großem gitarren-repartoire eröffnet.

sehr präsentes schlagzeug, harter gesang. allerdings nicht “hart” wie z.b. kraftklub, sondern “hart” wie “pop-song zu energisch”. es war schlichtweg einfach nicht meine musik…

doch dann betrat nach kurzem umbau ein band die bühne, die mich umhaute! sie trafen genau meinen geschmack, füllten die halle mit wunderbarer musik und hatten von genau dieser nur das beste dabei: super gesang, sympathischer sänger & band und natürlich hatten sie mega lieder zu spielen! trotz technischer probleme während des auftritts wurde die show super vom sänger gerettet. er war generell einfach mega gut drauf! als ich auf dem weg zum ausgang noch halt am merch-stand machte, um mir einen beutel genau dieser band zu kaufen, stand da auf einmal der frontmann! ich war erst nervös und fragte ihn dann nach autogramm auf meine gerade erworbene tasche und einem foto. danke nochmal an ihn!

sie waren für mich eigentlich das highlight des abends 🤘🏻

um ca. 20:15 uhr betrat dann joris die bühne und fing an zu spielen. natürlich alle lieder seines albums “hoffnungslos hoffnungsvoll” doch auch lieder, die es nur live zu hören gibt. zu sehen gab es aber nicht nur ihn, abwechselnd mit gitarre und klavier, sondern auch seine wunderbare band. zwischendrin gab es noch den special-effect “trommel mit kerze drin”

das finale bildete natürlich “herz über kopf”, allerdings mit bläsern im hintergrund. sie ließen das ganze stück in einen regelrechten reggae-vibe tauchen!

jetzt gibt es für dich, lieben leser oder liebe leserin, selbstverständlich noch bilder, die die vielen eindrücke des fabelhaften abends noch einmal einfangen!


am ende war joris’ freude und fassungslosigkeit über das überaus singfreudige publikum dann doch größer als es für mich anfangs schien.

mein fazit der konzert-nacht: mega vorbands, tolle stimmung, nette leute und schöne erlebnisse!

super schöner abend.

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