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london calling.

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nachdem wir den doch sehr frühen hinflug, der mit noch früherem aufstehen verbunden war, überwunden hatten, war die freude groß. ich war endlich wieder in london, von der stadt kann ich einfach nie genug bekommen! wir mädels setzten uns nach dem einchecken im hotel erst einmal in ein café zur lagebesprechung. wir planten also für den ankunftstag etwas sightseeing ein und begaben uns mit den herren der schöpfung zum buckingham palace, zum big ben, zur westminster abbey und dem london eye. selbstverständlich ging aber auch der erste tag nicht ohne shopping und so durchstöberten pauline, hannah und ich den topshop. abends aßen wir bei nando’s. ich war ziemlich sehr kaputt.

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nach dem ersten londoner frühstück fuhren wir mit dem bus zum camden lock, einem markt voller schmuck, taschen und kunstgegenstände. nach dem kauf einer kette erstand ich noch eine tasche, eine sehr schöne und praktische noch dazu. auf einen griechischen imbiss folgte ein besuch in hamstood, der hood unserer “englischlehrerin”. wir tranken mit ihr und ihrer schwester einen kaffee und beschlossen, abends in soho bei einem inder essen zu gehen. da wir nicht reservierten, bekamen wir zwar keinen tisch für acht, doch pine und ich genossen ein schönes dinner zu zweit.

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der von mir lang ersehnte sonntag kam schneller als gedacht und so ging es zum shoppen zuerst nach covent garden und später nach soho. in beiden vierteln wurde ich fündig, kaufte ketten, klamotten und natürlich japan krimskrams. sowieso war ich instant-happy als ich über die türschwelle das japan-ladens schritt und von süßheit und eindrücken überrannt wurde. einen kaffee später aßen wir fish & chips zum letzten abendessen des trips.

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da wir abends flogen, war nicht viel zeit für große unternehmungen. doch pine, louis und ich besuchten die pink floyd-austellung im victoria & albert museum, die mich positiv überraschte! obwohl ich keinen bezug zur musik habe und sie auch nicht aktiv höre, gefiel mir das konzept und der aufbau der exhibition ausgesprochen gut. zum anfang bekamen wir kopfhörer, mit denen man sich frei im raum bewegte und über die passende interviews oder lieder der band zu hören waren. das ganze war timeline-mäßig gestaltet, sodass ich als “neuling” das ganze sehr gut verstand. außer der einstündigen verspätung unseres fluges gibt es vom letzten tag des, trotz einzelner komplikationen, schönen london-aufenthalts nicht viel zu erzählen und so folgen jetzt bilder.

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blair atholl & stirling {schottlandrunde 2017}

auf dem weg von inverness nach blair atholl stoppten wir bei belmoral castle, der “urlaubsresidenz” der queen, welches gerade aus diesem grund den sommer und winter über geschlossen ist. viel sehen könnte man ebenfalls nicht, lediglich die turmspitze ließ sich erahnen. schließlich am zielort angekommen besichtigten wir das dortige schloss, blair castle. 30 räume, zu viel, zu langweiliger text, und eine sehr durchschnittliche fassade machten mich nicht zum fan. wenigstens gab es im gartenteich babyenten und eine tauchende ente. nein, ich habe mich nicht mehr einbekommen.

angekommen in stirling, am letzten stopp unserer reise machten wir uns direkt auf, das castle zu sichten. als wir nach vergeblichen navi-aktionen schließlich ankamen war mein vater pissig und meine mutter und ich genervt. die burg war recht ansehnlich und bot einen wunderschönen ausblick, wie schon edinburgh castle. anschließend gingen wir noch etwas durch die stadt, kauften die letzten souvenirs und aßen schließlich unsere abendpizza.

der nächste nachmittag/abend hielt den, von mir lang ersehnten, heimflug bereit. inklusive umsteigen. toll.

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ullapool, durness & brora {schottlandrunde 2017}

die fahrt nutzte ich zum schlafen. auch der rest des tages blieb wenig ereignisreich, denn als wir in ullapool ankamen und unser b&b bezogen hatten gingen wir etwas durch das städtchen, am hafen entlang und abends schließlich zum essen.

nach dem frühstück ging die fahrt auf in richtung durness. auf dem weg besuchten wir noch einige viewpoints und strände. einer hattet sogar etwas karibik-charakter, der würde aber von den 13°c relativiert. vor der ankunft im städtchen tranken wir noch “the best hot chocolate” in einem café außerhalb. unser bed & breakfast war sehr nett, auf einem hügel gelegen und etwas abseits. dennoch gingen wir zu fuß zum abendessen und beim zweiten anlauf fanden wir auch einen notdürftigen tisch in einem, nun ja, “restaurant”, das sich auf dem ranking des schlechtesten abendessens des urlaubs platz 1 schnappte.

eine weitere verabschiedung später rollte unser auto auf in richtung brora. doch zuvor standen noch weitere viewpoints und das castle of mey auf der liste. letzteres war, sowohl seitens der besucher aber auch im allgemeinen sehr “eingestaubt”, wie mein vater es treffend beschrieb. als wir uns schließlich die gärten anschauen wollten, fing es an wie aus kübeln zu schütten. daher fiel der gartenbesuch recht spärlich aus und wir fanden uns im tearoom wieder, um kaffee zu trinken. unsere unterkunft war ein farmhouse, das zwar sehr schön war doch mir sehr unsympathisch wurde, als ich den otterpelz inklusive kopf auf der fensterbank des kaminzimmers erblickte. wieder zu fuß ging es auf zum abendessen, diesmal wieder ein pub. vollgestopft mit halloumi burger saßen wir an der bar, an der wir auf einen älteren holländer trafen, der in brora lebt und etwas deutsch sprach. der alte herr schien sehr froh über unsere gesellschaft und war umso fröhlicher seine deutschkenntnisse zur schau stellen zu können.

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applecross & shieldaig {schottlandrunde 2017}

auf das frühstück folgte das packen und darauf eine autofahrt. eine recht lange sogar, doch auf dem weg hielten wir am dunvegan castle, dem sitz eines clan chiefs. im inneren gab es recht viel zu sehen, doch ich fand es recht uninteressant insofern man sich nicht mit schottischen clans und desweiteren auskennt. zwar gab es hübsche gärten, aber wegen des anhaltenden regens war es nicht die angenehmste beschäftigung sie zu besichtigen. so fuhren wir also. wir kamen in applecross an, einem städtchen, das lediglich aus dem inn, in dem wir übernachteten, und einer kleinen häuserreihe bestand. doch das applecross inn war recht nett, bot gutes pub-food und lag direkt am wasser.

nach einem frühstück wie jedes andere fuhren wir los in richtung shieldaig. die hinfahrt führte uns durch ein naturschutzgebiet, welches geradezu dazu einlud, alle fünf minuten anzuhalten um fotos zu machen. als wir schließlich in der shieldaig lodge ankamen wurde ich von haus & umgebung positiv überrascht. das haus lag direkt am wasser und hatte sogar eine falknerei und eulen. wir machten uns auf einen kleinen spaziergang und schauten uns danach noch etwas auf dem grundstück um, bevor es schließlich zum abendessen ging, bei dem es sich, zu meiner überraschung, um ein drei gänge menü handelte. es schmeckte ausgezeichnet!

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loch lomond & oban {schottlandrunde 2017}

auf der fahrt zum nächsten abstecher, dem loch lomond, besichtigten wir zwei burgen, linlithgow und doune castle. beide waren groß und auch eindrucksvoll, doch der ausblick von einem der türme des linlithgow castle war unschlagbar. im gegensatz zu den schlössern, die wir in edinburgh gesehen hatten waren die beiden burgen mit nicht mehr als steinen ausgestattet.

angekommen im bed & breakfast außerhalb von luss war ich erst einmal baff. das b&b lag direkt am loch. endlich ging es mit einem halbstündigen fußmarsch zum abendessen, welches reichlich fettig ausfiel.

nach einem “vegetarian scottish breakfast” fuhren wir nach oban zu unserem nächsten halt. auf dem weg hielt mein vater quasi alle 10 minuten an um auszusteigen um fotos zu machen. nachdem es mir aber irgendwann zu kalt wurde um auszusteigen, je höher wir auf die highlands hinauffuhren, fing ich einfach an, das autofenster herunterfahren zu lassen und machte schnappschüsse aus dem gemütlichen auto.

angekommen in oban, einem küstenstädtchen welches mich an rügen-urlaube erinnerte, wurde das äußerst schöne b&b bezogen und sich ins städtchen aufgemacht. es regnete, allerdings nicht den deutschen regen-regen, sondern den großbritannischen pissregen. an einer fischbude bestellte meine mutter scallops, zu deutsch jakobsmuscheln. abends gab es natürlich auch fisch, an der küste muss das sein. drücken wir es so aus: das essen war sehr gut, der service – ließ zu wünschen übrig.

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edinburgh {schottlandrunde 2017}

endlich wieder urlaub, endlich wieder blogposts. dieses jahr ist es eine zweieinhalb wöchige schottland-rundfahrt geworden.

nach einem flug von akzeptabler länge ging es mit dem bus zum hotel, welches recht schön ausfiel. aus der “kurzen pause” wurde ein einstündiger mittagsschlaf, der zumindest bei mir durch kopfschmerzen begründet war. schließlich machten wir uns doch auf, etwas die stadt zu sichten. wir schlenderten die royal mile entlang und stöberten durch ein oder zwei kleine geschäfte um endlich bei einem verwinkelt gelegenen thai zu abend zu essen. erdnusscurry mit tofu, gemüse und reis, mehr gibt es nicht zu sagen, meine freunde! zurück im hotel, durchgefroren wie sonst was (ich hätte mehr pullover einpacken sollen…) fiel ich recht schnell erschöpft ins bett.

am tag darauf wurde um 9.30 uhr zum edinburgh castle marschiert, um sich direkt in die schlange einzureihen. schließlich im innenhof angekommen wurde erst einmal gefrühstückt und der tagesplan besprochen. angefangen wurde selbstverständlich mit der besichtigung der burg, die allein durch die atemberaubende aussicht ihren besuch wert war.

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ansonsten bot sie mehrere kleine exhibitionen, wie das militärgefängnis und die schottischen kronjuwelen. es wurden ausgiebig fotos geschossen, sowohl analog als auch digital. im anschluss kauften wir tickets für einen hop-on-hop-off-bus, standard. wir ließen uns also etwas durch die gegend fahren und zwischendrin bekam ich noch zweimal die chance um shoppen zu gehen. wir statteten noch den princes street gardens einen sehr kurzen besuch ab und machten uns auf den weg richtung hotel. abends ging es noch in ein schönes, kleines restaurant. für die vegetarier-front (nur mich) gab es risotto und im anschluss noch einen brownie mit vanilleeis, man gönnt sich ja sonst nix, gell.

schließlich neigte sich das kapitel edinburgh dem ende zu und wir machten uns morgens, nach einem enttäuschenden hotelfrühstück, auf zur zweiten sightseeing-tour. wir stiegen also dem bus zu, um zu hollyrood house zu gelangen. bei hollyrood house handelt es sich um die königliche residenz in schottland, dementsprechend groß sind der palast, die gärten und die ruine der abtei. im endeffekt gestalten sich die räume, auch wenn sie teilweise noch genutzt werden, eher wie museen mit ausstellungsstücken wie man sie in einem schloss erwartet. wir tourten noch etwas mit dem bus herum und statteten noch der national gallery of scotland einen besuch ab. zurück im hotel begann die debatte über das abendessen, die schließlich in einem italienischen restaurant endete.

 

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london // 21.-24.08. englandrunde 2016

nach einer ewigkeit hatten wir schließlich unseren mietwagen abgegeben und eine odyssee ging in die nächste über. langes warten auf das shuttle nach london heathrow, eine erst eher wenige, dann aber doch, durch diverse treppen und menschen, aufregende u-bahn-fahrt und ein relativ langer fußmarsch zum hotel nach dem ausfall unserer gewünschten station. ich hatte genug. meine eltern auch. wir machten also erst einmal pause im hotel und gingen dann direkt zum essen in die straße, in der wir uns schon letztes jahr durchgefuttert hatten.

eine nacht später sah die welt, zumindest für mich, schon wieder komplett anders aus. denn heute durfte ich nach zweieinhalb wochen sightseeing meine shopping-tour durchziehen. sie war zwar nicht groß, aber sie hielt zu großen teilen, was sie mir versprach. erst schlug ich fast mein komplettes budget in einem wundertollen, japanischen laden auf den kopf, auf den ich mich seit drei wochen sehnlichst gefreut hatte. viele, vieleee sticker, plüschtiere, notizbücher und so weiter und so fort. nach 20-minütigem weg zu fuß zu einem kleinen, unabhängigen klamottenladen in soho, einem bezirk londons. und dann reihte ich mich mit meiner mutter in die schlange vor dem londoner ‘supreme’ store ein. als wir nach einer dreiviertelstunde endlich drinnen waren, wurde ich leider nicht fündig. nun ja, that’s life. wir kehrten mit dem sightseeing bus, mit dem wir am vormittag schon eine große runde gecruised waren, zurück zum hotel. nach einer runde ausruhen für alle ging es zum essen. zum miserablen essen.

wieder touri-programm am nächsten tag. wir fuhren mit unserem hop-on-hop-off ticket zunächst zu st. paul’s cathedral und besichtigten den riesigen innenraum, mit audioguide, und bestaunten die krypta und die große kuppel. pause im café und eine bootstour im verglasten boot bei 30 grad folgten und gleich darauf noch die von meiner mutter angezettelte führung durch die houses of parlament. selbstverständlich, eine einmalige chance und so… es war nicht schlecht. mich wunderte nur, dass meine eltern der staub beeindruckte. es gab eine macbeth-vorstellung im globe theatre und belegte brötchen zum abendessen.

der abreisetag kam. wir liefen 2 km nach covent garden und shoppten nochmal. ich schuhe, mein vater klamotten und meine mutter nichts. wir liefen bei erneuten 30 grad die 2 km zurück zum hotel und fuhren mit dem taxi  zur u-bahn, mit der u-bahn dann zum flughafen.

und somit endete unser sommerurlaub. schöner wäre er ohne kaputte knie und mit weniger kathedralen und schlössern und touri-zeugs gewesen, aber nun ja, wir haben überlebt, oder?

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